Richtlinien

Die hier aufgeführten Anforderungen und Hausregeln treten mit dem Wintersemester 2013/14 in Kraft. Frühere Vorgehensweisen verlieren damit ihre Gültigkeit. Zusammen mit den Vorgaben für Wissenschaftliches Arbeiten sollen sie einen Leitfaden für ein erfolgreiches Studium an der Kölner Japanologie sein. Bei Fragen zu den aufgeführten Punkten stehen die Wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Verfügung.


Fehlzeiten

Wenn Sie Ihr Studium erfolgreich absolvieren möchten, vermeiden Sie zu viele Fehlstunden. Erfahrungsgemäß haben die meisten Studierenden Schwierigkeiten, Klausuren erfolgreich zu bestehen, wenn Sie mehr als drei Mal gefehlt haben.

Für Sprachkurse, Textlektüre und praktische Übungen gilt eine Anwesenheitspflicht. Sie dürfen maximal ein Drittel der Präsenztermine versäumen (z. B. maximal vier Veranstaltungen bei insgesamt 14 Sitzungen; maximal fünf bei insgesamt 15). Auch wenn Sie ein Attest wegen Krankheit nachreichen, dürfen Sie nicht mehr als ein Drittel der Termine fehlen.

Bei längerer Erkrankung oder häufigeren krankheitsbedingten Ausfällen müssen Sie mit den DozentInnen das weitere Vorgehen absprechen. Wenn Sie sich wegen Krankheit beurlauben lassen, können während dieser Zeit keine Leistungen erbracht und angerechnet werden.

Es wird erwartet, dass ein abzusehendes Fernbleiben vom Unterricht, insbesondere von Referenten, dem Dozenten rechtzeitig mitgeteilt wird.

Der Umgang mit Unterrichtsversäumnissen, die aufgrund höherer Gewalt (Verkehrs- und Wetterlage o.Ä.) entstehen, bleibt dem zuständigen Dozenten überlassen.

Studienleistung

Es wird erwartet, dass Studierende regelmäßig an den Lehrveranstaltungen teilnehmen, zu denen sie in KLIPS zugelassen wurden. 

Wenn Sie von einer Teilnahme zurücktreten, informieren Sie den/die DozentIn und tragen sich dann selbständig aus KLIPS aus.

Von allen Studierenden wird eine Beteiligung an den Lehrveranstaltungen erwartet: Wortmeldungen im Unterricht, konstruktives Feedback zu Unterrichtsinhalten, Anfertigung von Hausaufgaben, Kurzreferate, Teilnahme an Gruppenarbeit oder Diskussionsrunden. Details der Studieleistung definiert jeder/jede DozentIn  zu Beginn der Veranstaltung. 

Referat

In einem Referat ist es die Aufgabe der Studierenden, im Rahmen einer vorgegebenen Zeit ein Thema wissenschaftlich aufzubereiten, der Gruppe zu präsentieren und in einer abschließenden Diskussion Rede und Antwort zu stehen. Integraler Bestandteil eines Referats ist die Anfertigung eines Handouts, das eine Woche vor Referatstermin dem zuständigen Dozenten vorliegen muss. Eine Woche nach dem Referat muss außerdem das dazugehörige Skript abgegeben werden, welches in Form eines kleinen wissenschaftlichen Essays auf 4-5 Seiten (zzgl. Literaturverzeichnis und Deckblatt) zentrale Aspekte und Thesen des Referats sowie der Diskussion erörtert. Zu den formalen Rahmenbedingungen des Handouts und des Skripts unbedingt die Richtlinien zum Wissenschaftlichen Arbeiten beachten!

Hausarbeit

Eine Hausarbeit stellt die schriftliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem vorgegebenen Thema dar. Der Abgabetermin für Hausarbeiten liegt in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit und wird sowohl als Aushang als auch von den einzelnen Dozenten bekannt gegeben. Die Hausarbeit wird in einfacher Ausführung ausgedruckt im Sekretariat abgegeben, zusätzlich dazu muss der verantwortlichen Lehrperson ein Exemplar im Word- oder OpenOffice-Format per E-Mail zugehen. Alle weiteren Informationen finden sich in den Vorgaben zum Wissenschaftlichen Arbeiten.

Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

Diese Leistung umfasst das Halten eines Referates während und die Abgabe einer Hausarbeit nach Ende der Vorlesungszeit. Für das Referat muss zudem ein Handout, nicht jedoch ein Skript angefertigt werden.

Klausur

Klausuren werden entweder in der letzten Sitzung einer Veranstaltung oder in der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit geschrieben. Voraussetzung für die Zulassung zu einer Klausur ist die aktive (in Sprachkursen, Übungen und praktischen Übungen auch die regelmäßige) Teilnahme an der Veranstaltung im Laufe des Semesters. Studierende mit zu vielen Fehlstunden werden nicht zugelassen (Siehe auch: Fehlzeiten)!

Sollte eine Klausur beim ersten Versuch nicht bestanden werden, gibt es die Möglichkeit, an der Nachklausur teilzunehmen. Diese findet in der Regel kurz vor Ende der vorlesungsfreien Zeit statt, die Termine hierfür werden jeweils bekannt gegeben.

Liegt am Tag der Klausur eine Erkrankung vor, so muss auf jeden Fall ein ärztliches Attest eingereicht werden, ansonsten ist eine Teilnahme an der Nachklausur nicht möglich und die Klausur gilt als nicht bestanden.

Praktikumsbericht

Im Rahmen des BA-Studiengangs „Japanische Kultur in Geschichte und Gegenwart“ oder des MA-Studiengangs „Japan-Studien: Japanische Populär- und Medienkultur“ kann ein Praktikum im Ergänzungsmodul angerechnet werden. Dafür muss ein Bericht von 5-6 Seiten verfasst werden.

Der Bericht ist nach den Richtlinien eines Essays zu verfassen (siehe „Richtlinien zum wissenschaftlichen Arbeiten“).

Für eine Anrechnung ist die Anmeldung zur Modulabschlussprüfung „EM2 Praktikum“ (BA) oder „Mobilität und Praxis“ (MA) erforderlich. Der Bericht ist in ausgedruckter Form im Sekretariat der Japanologie einzureichen.

Hier finden Sie die Richtlinien zur Erstellung des Praktikumsberichts.